Zum Auferstandenen Herrn – Festgottesdienst zum Abschluss der Orgelsanierung

„Der Heilige Geist ist es, der uns belebt und begeistert, die Frohe Botschaft von unserer Erlösung in die Welt zu tragen.“ Mit diesen Worten eröffnete Stadtpfarrer Konrad Huber den Festgottesdienst zum Abschluss der Sanierung und Erweiterung der Orgel in der Kirche „Zum Auferstandenen Herrn“. Es fügte sich gut, dass wir dies mit dem Pfingstgottesdienst feiern konnten. Denn die Orgel bringt sehr schön zum Ausdruck: Wo der Wind des Gottesgeistes am Werk ist, fügen sich verschiedenste Klangfarben zusammen, ergänzen und bereichern sich gegenseitig und entwerfen eine vielfältige Harmonie.

Später verglich Pfarrer Huber in seiner Predigt die Gemeinschaft der Kirche mit dem Inneren einer Orgel. Jedes der vielen Teile einer Orgel, ob klingend oder nicht, hat seine eigene Bedeutung und Aufgabe. Keines ist überflüssig. So ist es auch in der christlichen Kirche: Alle Getauften mit all ihren verschiedenen Fähigkeiten und Aufgaben bilden miteinander das eine Ganze. Abschließend regte er an: „Lassen wir uns immer wieder neu in Schwingung setzen von diesem Heiligen Geist, um im Zusammenspiel mit allen anderen Getauften Musik zu sein für die Welt, in Freude und Leid. Unsere renovierte Orgel möge uns stets daran erinnern.“

Den ersten Organistendienst übernahm wieder Pater Stefan Ulrich Kling (Orgelsachverständiger und Leiter des Amtes für Kirchenmusik). Es sangen ein Projektchor unter der Leitung von Bernd Gollmitzer, begleitet von Dr. Ulrich Beckmann, und die Kantorin Gertrud Gerum.

Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende, Michael Smischek, dankte den Orgelbauern Robert Knöpfler und Martin Hackl, Pater Stefan Ulrich Kling, allen Spenderinnen und Spendern, allen, die die Sanierung unterstützt haben, sowie allen, die zum Gelingen des Festgottesdienstes beigetragen haben.

Fotos: Bernhard Helleis